Portrait

Dr. Sexual Health, Ärzte für sexuelle Gesundheit (DrSH) ist ein gemeinnütziger Schweizer Ärzteverein mit dem Ziel zur Förderung der sexuellen Gesundheit und Einhalten der sexuellen Rechte. Der Verein engagiert sich in den Bereichen „Liebe und Sexualität, sexuell übertragbare Infektionen (STI), sexuelle Funktionsstörungen, sexuelle Gewalt“.

Zielgruppen sind die Allgemeinbevölkerung und Ärzte, da für diese noch ungenügende Angebote existieren, im Unterschied zu Menschen mit erhöhtem. Die Geschäftsstelle in Horgen koordiniert die Aktivitäten des Vereins durch Projekte im Bereich Aufklärungsarbeit durch die Homepage, Newsletter, Broschüren und Faltblätter für die allgemeine Bevölkerung und dem Betreiben einer Beratungshotline. Für Ärzte stellen wir Fachbeiträge und Schulungen zur Verfügung. Bestehend aus etwa 500 Einzelmitgliedern, vorwiegend Ärzte aus allen Landesteilen, verfügt der Verein einerseits über ein geballtes Fachwissen und andererseits über das Netzwerk die neusten Erkenntnisse im Bereich der sexuellen Gesundheit zu verbreiten.

Organisation

Unser Verein wird grösstenteils von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Unsere freiwilligen Mitarbeiter, Vorstand, Beirat und die korrespondierenden Mitglieder sind alle ehrenamtlich für uns tätig. Ihre Arbeit und ihr Engagement werden getragen von der Überzeugung, der Bevölkerung damit etwas Gutes zu tun.

Wir lassen uns nur durch evidenzbasierte Erkenntnisse, die medizinische Ethik und die Menschenrechte leiten. Wir haben keine finanziellen oder politischen Interessen oder Ambitionen und sind unabhängig von staatlichen oder anderen Nichtregierungs-Organisationen.

Vorstand

Der Vorstand wurde am 19.  November 2015 letztmals gewählt und besteht aus fünf ehrenamtlichen Mitgliedern. Er bildet das Leitungsorgan des Vereins.

Dr. med. Kurt April, Präsident
FMH Psychiatrie, Sexualmedizin

Dr. med. Max Solenthaler, Aktuar
FMH Innere Medizin, Hämatologie

Dr. med. Walter H. Häcki, Beisitzer
Dr. med., FMH Gastroenterologie

Dr. med. Petra Lugger, Beisitzerin
Fachärztin für Chirurgie (Koloproktologie)

med. pract. Ramon Vettiger, Beisitzer
FMH Psychiatrie & Psychotherapie, psychiatrische Forensik

Team

Dr. med. Kurt April, Präsident (u. stv. Geschäftsführer)
FMH Psychiatrie, Sexualmedizin
april@drsh.ch

Nicole Nater, Sekretariat
Kaufmännische Angestellte
nater@drsh.ch

Unterstützen durch Ehrenamt

Dr. Sexual Health hat eine Vielzahl von freiwilligen Mitarbeitern, welche den Verein im erbringen seiner Leistungen tatkräftig unterstützen. Wir schaffen Rahmenbedingungen und Handlungsräume, die es unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern ermöglichen, kreativ zu sein, sich zu entfalten und sich motiviert für unsere Ziele zu einzusetzen.

Gemeinsam wirken

Neben festangestellten Mitarbeitern suchen wir zur Unterstützung stets ehrenamtliche Mitarbeiter, welche bei unserer täglichen Arbeit mithelfen möchten und damit gemeinsam mit uns einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsbewusstsein der Schweiz beitragen.

Ihre Ansprechperson:
Nicole Nater, Sekretariat
Kaufmännische Angestellte, Pflegefachfrau HF Schwerpunkt Psychiatrie
nater@drsh.ch

 

Wissenschaftlicher Beirat und korrespondierende Mitglieder

Der Verein wird zudem von einem wissenschaftlichen Beirat und korrespondierenden Mitgliedern beraten.

Wissenschaftlicher Beirat:

Prof. Dr. med. Johannes Bitzer
Gynäkologie und Geburtshilfe, Basel

Dr. med. Ruth Draths
Gynäkologie & sexuelle Gesundheit, Luzern

Prof. Dr. med. Daniel Fink
Gynäkologie, Zürich

Prof. Dr. med. Lars French
Dermatologie und Venerologie, Zürich

Prof. Dr. med. Jean-Yves Gillet
Gynäkologie und Geburtshilfe, Nizza/F

Prof. Dr. med. Peter Itin
Dermatologie und Venerologie, Basel

Prof. Dr. med. Alexander Karpas
Virologie, Cambridge/GB

Prof., Prof. h.c., Dr. rer. nat. Karin Mölling
Virologie, Zürich/Berlin

Prof. Dr. med. Mario Piazza
Infektiologie, Neapel/I

Prof. Dr. rer. nat. Boris Quednow
Experimentelle und Klinische Pharmakopsychologie

Prof. Dr. med. Ingolf Schedel
Klinische Immunologie, Hannover/D

Prof. Dr. Brian Williams
Epidemiologie, WHO,Genf/Südafrika

PD Dr. med. Alexander Müller
Urologie, Zürich

PD Dr. Andreas Mokros
Rechtspsychologie, psychologische Diagnostik, Zürich

Prof. Dr. Guy Bodenmann
Psychologe
Psychologisches Institut, Universität Zürich

Korrespondierende Mitglieder:

Dr. sc. Andrea Burri
Sexuelle Gesundheit, Psychologie, Epidemiologie, Psychologisches Institut, Universität Zürich

Dr. med. Ella Bragagna
Wien, Allgemeinmedizin & sexuelle Gesundheit

Dr. med. Thomas Keller
Kinder- und Jugendmedizin Pfäffikon/SZ

Lucia Reh
Virologin, Institut für Medizinische Virologie, Universität Zürich

Dr. med. Philipp Cesana
Dermatologie & Venerologie, Universitätsspital Basel

Prof. Dr. med. Uli Herrmann
Gynäkologie und Geburtshilfe FMH, Biel

Dr. phil. Natasha Arora
Senior Research Scientist, UZH, Zürich

Leitbild

Die Definition von sexueller Gesundheit und sexueller Rechte von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden von Dr. Sexual Health unterstützt. Im Bereich der sexuell übertragbaren Infektionen (STI) unterstützt der Verein die Ziele des Nationalen Projektes für HIV und anderer STI (NPHS) vom Schweizerischen Bundesamt für Gesundheit. DrSH ist es besonders wichtig, dass bei Menschen in der Schweiz sexuell übertragbare Infektionen (STI) frühzeitig erkannt (diagnostiziert) und rechtzeitig behandelt werden. Er wendet sich gegen die Tabuisierung und die Stigmatisierung von Menschen mit STI (inkl. HIV) sowie anderen sexuellen Problemen.

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Statuten

Unsere Statuten können Sie hier als PDF herunterladen: Download

Geschichte

Über 25 Jahre sind seit Gründung des Ärztevereins «Aids Aufklärung Schweiz» (AAS) vergangen. HIV/Aids hat an Bedeutung verloren. Deshalb wurde der Verein umbenannt. Der Name des Vereins wurde in Anlehnung an die allgemeine Definition der Weltgesundheitsorganisation für sexuelle Gesundheit und sexueller Rechte gewählt. Er heisst heute Dr. Sexual Health und hat sein Tätigkeitsfeld erweitert. Der Fokus liegt auf den aktuell brennenden Problemen der sexuellen Gesundheit.

Wegen ihrer Kritik an der offiziellen Stop-Aids-Kampagne ist die AAS seinerzeit auf zähen Widerstand gestossen. Konkurrenz um die reichlich fliessenden Bundesgelder dürften ein wesentliches Motiv dafür gewesen sein. Auch Dr. Sexual Health wird angefeindet. Denn leider verhindern Vorurteile und Konkurrenzdenken anderer NGO noch immer ein gemeinsames Vorgehen. Wünschbar jedoch wäre eine breite Kooperation aller auf diesem Gebiet tätigen Organisationen.

Laden Sie die ausführliche Geschichte mit den Hintergründen „Trotz Diskriminierung: Wir bleiben am Ball“ als PDF herunter: Download