HPV-Infektion ohne Sex: Viren auf Abwegen

Infektionen mit humanen Papillomaviren werden fast immer im Zusammenhang mit sexuell übertragbaren Krankheiten erwähnt. Es scheint aber auch andere Übertragungswege zu geben. Können HP-Viren auch von Mund zu Mund übertragen werden?
Doccheck Newsletter 8.3.2019
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Cervix Carzinom Zahlen steigend, HPV Impfung wird zu wenig benutzt!

Am Welt-Krebs-Tag, dem 4. Februar 19 macht die Direktorin der „International Agency for Research on Cancer“ (IARC) darauf aufmerksam, dass in den Ländern mit tieferm und mittlerem Einkommen die Häufigkeit an Frauen mit Cervixkarzinom zunimmt. Für das vergangene Jahr schätzt sie rund 570’000 neue Diagnosen von Cervixcarzinomen. Jedes Jahr sterben etwa 310’000 Frauen an dieser Krebsart, und 905 davon in den Ländern mit tiefen und mittleren Einkommen.
Kantonsspital St.Gallen, 20. Februar 2019
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Panik vor HIV, Syphilis und Co. – Test-Zentren werden überrannt

Zentren, die Tests auf Geschlechtskrankheiten anbieten, verzeichnen so viele Anfragen wie nie. Laut Experte liegt das auch an der heutigen Dating-App-Kultur.

Paul* hat Sex mit seiner Tinder-Bekanntschaft Kathrin* – und plötzlich platzt das Kondom. Wegen der Ansteckungsgefahr wollen sich nun beide auf Syphilis, HIV und Co. testen lassen – kein Einzelfall in Zeiten von Matches und Swipes. Eine watson-Recherche zeigt: Schweizer Zentren, die Tests für Geschlechtskrankheiten anbieten, verzeichnen einen Rekordzulauf.
Aargaueerzeitung.ch vom 20.4.2018
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So manipulativ ist die Homöopathie-Lobby

Die Homöopathie ist in Bedrängnis: Die Absatzzahlen homöopathischer Mittel sinken immer mehr. Um die Verkaufszahlen zu erhöhen, greifen Hersteller und Pharmaverbände nach Recherchen von MedWatch zu zweifelhaften Methoden.
DocCheckNewsletter vom 28.2.2019
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So kontern Sie die sieben häufigsten Mythen

MAINZ – Aufgrund von Ängsten, Missverständnissen und Fehlinformationen lehnen viele die erforderlichen Schutzimpfungen für sich selbst oder ihre Kinder ab. Ein Pädiater widerlegt die gängigen Impfmythen.
Von: Dr. Dorothea Ranft, 13.02.2019
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Mehr Sex wegen Tinder & Co.: Geschlechtskrankheiten breiten sich rasant aus

Nie haben sich mehr Schweizer mit Geschlechtskrankheiten angesteckt. Dating-Apps befeuern den Trend. Städtische Gebiete sind in der Schweiz am stärksten betroffen.
von Yannick Nock – Schweiz am Wochenende vom 12.1.2019
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Homosexualität: Das Ende der Pseudotherapien

In Deutschland ist es nicht verboten, Konversionstherapien anzubieten. Das Ziel solcher Behandlungen ist es, Homosexualität zu heilen. Gesundheitsminister Jens Spahn will so schnell wie möglich ein gesetzliches Verbot umsetzen. Wie realistisch ist seine Forderung?
DocCheck News,15.2.19
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Offen über Sex sprechen

So klappt es mit dem zwanglosen Patientengespräch

Bad Orb – Es gibt sicher Leichteres, als über Themen wie sexuell übertragbare Krankheiten zu reden. Zur Prävention und für eine sichere Diagnostik ist das jedoch unerlässlich. Wieso also nicht einfach mal direkt ansprechen? Viele Patienten werden es Ihnen danken.
Medical Tribune,  30. Januar 2019
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Skabies: Die Gucci-Milben sind da

Die Krätze wird von Hausärzten oder Dermatologen leicht übersehen. Sie gehen fälschlicherweise häufig davon aus, gepflegte Patienten seien seltener davon betroffen. Zusätzlich scheint die Standard-Therapie oft zu versagen. Woran liegt das?
DocCheck Newsletter vom 29.1.2019
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Künstliche Befruchtung erhöht Geburtsrisiken nicht

Vergleichsstudie mit Geschwisterkindern bringt eindeutige Ergebnisse: Anders als bisher geglaubt erhöht eine künstliche Befruchtung nicht das Risiko einer Frühgeburt oder von niedrigem Geburtsgewicht. Paare mit unerfülltem Kinderwunsch können davon unbelastet über eine Behandlung entscheiden.
DocCheck,17.01.2019
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Schwangerschaft: Gewichtszunahme durch Beratung schwer zu beeinflussen

Nehmen Schwangere übermäßig zu, kann das für Mutter und Kind Probleme mit sich bringen. Als Lösungsansatz werden regelmäßige Beratungstermine vorgeschlagen. Anhand von Ergebnissen mit 2286 Frauen hat ein Team an der Technischen Universität München (TUM) und dem Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) nun aber gezeigt, dass Beratungen im Rahmen der Routinevorsorge Schwangere zwar zu einem gesünderen Lebensstil anregen, die Gewichtszunahme aber nicht verringern.
DocCheck, 17.01.2019
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Klinik: Ein Klub der alten Herren

Ist es die Elternzeit? Oder die Teilzeit? Eine oder beide sind die Schuldigen für den beruflichen Absturz. Die familienfeindlichen Strukturen in der Medizin müssen sich ändern. Kritiker mögen sagen: Ach ja, Eltern von heute, reißt euch mal zusammen. Aber eine aktuelle Studie bestätigt meine gefühlte Wahrheit.
DocCheck vom 3.1.2018
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Sexually transmitted infections (STIs)

Key facts
 More than 1 million sexually transmitted infections (STIs) are acquired every day worldwide.

who.int/news-room/fact-sheets/detail/sexually-transmitted-infections-(stis)

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Erektile Dysfunktion als Herzensangelegenheit verstehen

BASEL – Der Titel der Fortbildungsveranstaltung liess aufhorchen «Der Penis – die Antenne zum Herzen». Am Seminar* von Medical Tribune beleuchteten Dr. Gianfranco Mattarelli, Facharzt für Urologie und operative Urologie, Liestal, und PD Dr. Thomas Dieterle, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Leitender Arzt, Medizinische Universitätsklinik, Kantonsspital Baselland, Liestal, die unterschiedlichen Facetten der erektilen Dysfunktion (ED).
Medical Tribune vom 15.12.2018
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Die HPV-Impfung ist wirksam und sicher

Aktueller Stand zur Wirksamkeit und Sicherheit der verfügbaren Impfstoffe:
Die Erfahrungen über die letzten zehn Jahre zeigen eindrücklich, dass die verfügbaren HPV-Impfstoffe sehr wirksam und sicher sind. Dank des Einsatzes des nonavalenten Impfstoffs wird es möglich sein, zukünftig einen grösseren Anteil der HPV-assoziierten Krankheiten zu verhindern als bis anhin. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit der verschiedenen HPV-Impfstoffe unter Berücksichtigung der durch HPV verursachten Krankheitslast.

BAG-Bulletin 3 vom 15. Januar 2018 (Auszug des Artikels)
Das Original dieses Artikels wurde am 8.12.2017 in der Zeitschrift Ars medici abgedruckt mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

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Drogen im Internet: Erste Bestandsaufnahme der Schweizer Situation

Der Verkauf von Betäubungsmitteln via Internet gilt als ein Paradigmenwechsel beim illegalen Drogenhandel. Sucht Schweiz zieht zusammen mit der Schule für Kriminalwissenschaften (ESC) der Universität Lausanne Bilanz zum Wissensstand zu diesem Phänomen und zur Rolle der Schweiz. Resultat: Der Online-Drogenhandel ist in unserem Land eine Realität, betrifft aber offenbar noch wenig Menschen und stellt nur einen kleinen Anteil des Betäubungsmittelmarkts dar. Doch ist das kein Grund, dieses Phänomen zu ignorieren: Zwar ist es noch klein, doch es ist ungewiss, ob dies so bleiben wird.

Sucht Schweiz:
27. November 2018

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500 neue HIV-Diagnosen in der Schweiz

Am heutigen Welt-Aids-Tag steht der Kampf gegen die übertragbare Krankheit im Fokus. In der Schweiz greifen die Präventionsmassnahmen – aber nicht überall.

NZZ Online 1.12.2018

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Welt-Aids-Tag: Prävention nach wie vor wichtig

Berlin/Hamburg/Saarbrücken – Im Vorfeld des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember haben verschiedene Organisationen, Verbände und Institutionen auf die weiterhin große Bedeutung der Prävention hingewiesen. „Auch wenn die Zahl der HIV-Neuinfektionen sinkt, dürfen wir bei der Aufklärung und Prävention nicht nachlassen“, erklärte Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK), heute.

aerzteblatt.de Freitag, 30. November 2018

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«Ich liebe dich» klingt abgedroschen. Hier ein paar Alternativen zur freien Verwendung

Die berühmten drei Wörter sind bedeutungsleer geworden. Wie kann man also auch noch sagen, wie gerne man jemanden hat?

NZZ Online Kolumne,Birgit Schmid 30.11.2018, 05:30 Uhr

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Sexuell übertragbare Infektionen 2017: Deutlicher Rückgang der HIV-Infektionen um 16%, Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydiose bleiben stabil oder nehmen leicht zu.

Bern, 19.11.2018 – HIV-Infektionen nehmen ab: 2017 wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 445 neue Fälle gemeldet, was gegenüber 2016 einer Abnahme von 16% entspricht. Die dank gezielter Kampagnen vermehrt durchgeführten Tests bei Personen mit erhöhtem Risiko und eine frühzeitige Behandlung der HIV-positiven Personen haben zu diesem historischen Tief beigetragen. Die anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI), also Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydiose, bleiben stabil oder nehmen leicht zu.

Quelle:Pressemitteilung vom 19.11.18, Bundesamt für Gesundheit

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Gewalt in Beziehungen von Jugendlichen

Laut der Universität Zürich ist Gewalt in Teenager-Beziehungen unter anderem mit einer Macho-Einstellung zu erklären. Vor allem Muslime seien besonders anfällig. Der grösste islamische Verband widerspricht heftig.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 11.07.2018

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HIV-Selbsttests sind nun auch in der Schweiz erhältlich

Bern, 18.6.2018 – HIV-Tests zur Eigenanwendung, sogenannte HIV-Selbsttests, dürfen ab dem 19. Juni 2018 in der Schweiz verkauft werden. Im Interesse der öffentlichen Gesundheit und auf Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG) und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hat die Heilmittelbehörde Swissmedic die Abgabe solcher HIV-Selbsttests bewilligt. Es wird empfohlen, die Tests bei Abgabestellen wie Apotheken oder Drogerien zu beziehen, wo das Risiko für den Kauf einer Fälschung minim ist.
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1 in 2 people living with HIV in Europe is diagnosed late: ECDC and WHO urge improvement in testing practices

The WHO European Region is the only Region worldwide where the number of new HIV infections is rising. With more than 160 000 people newly diagnosed with HIV across the Region, including more than 29 000 new cases from the European Union and European Economic Area (EU/EEA), this trend continued in 2016. One reason for this worrying trend: over half (51%) of the reported HIV diagnoses happen in a late stage of infection.
Quelle: https://ecdc.europa.eu/en (European Centre for Disease Prevention and Control; An agency of the European Union )
28 Nov 2017
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Zirkumzision (Beschneidung): Vorschnell an der Vorhaut

Die Gründe für eine Zirkumzision sind vielfältig: Religiös motiviert oder medizinisch indiziert, manchmal auch aus hygienischen oder ästhetischen Gründen. Es ist ein brisantes Thema. Bisher gibt es weder gesellschaftlich noch medizinisch einen beständigen Konsens.

Newsletter: DocCheck News vom 20. Dezember 2017
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Herzversagen beim Geschlechtsverkehr

Der Herzstillstand beim Sex ist ein gern verwendetes Klischee in Filmen. Zwar kommen kardiale Notfälle beim Sex in der Realität vor, laut einer US-Langzeitstudie jedoch sehr selten. Der Grund für Asystolien im Schlafzimmer ist nicht zwangsläufig der körperliche Akt.
Artikel von DocCheck News Redaktion vom 29.November 2017
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HPV: Impft endlich auch die Jungs!

Elf Jahre nach Einführung des ersten HPV-Impfstoffs ist es Zeit, ein Resümee zu ziehen. Während die Zahl geschützter Frauen langsam aber sicher steigt, werden Männer zur neuen Risikogruppe. Experten fordern, beide Geschlechter konsequent zu impfen.
Newsletter: DocCheck News / 9.November 2017
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„BAG aktualisiert Safer-Sex-Regeln“

Weshalb neue Safer-Sex-Regeln

Die Safer-Sex-Botschaften sind in den letzten Jahren komplexer geworden. Safer Sex ist nicht mehr nur HIV-Prävention, sondern soll auch vor anderen sexuell übertragenen Infektionen (STI) schützen. Medizinische Fortschritte haben zudem die Möglichkeiten, sich vor einer Ansteckung mit HIV zu schützen, vielseitiger gemacht (Prä-Expositions-Prophylaxe PrEP). Und nicht zuletzt gibt es neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Ansteckungsrisiken. Diese zeigen: Safer Sex ist individueller geworden. Dem Bundesamt für Gesundheit ist es wichtig, die Menschen mit den Botschaften zu bedienen, die für sie persönlich relevant sind.

BAG vom 19. Oktober 2017

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Intimchirurgie: Der neue Vulwahn

Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Schamlippenreduktionen in Deutschland nahezu verdoppelt. Fragwürdig sind nicht nur drohende Wundheilungs- und Empfindungsstörungen, sondern auch die Beweggründe der Frauen, die sich operieren lassen.

Newsletter: DocCheck News 27.September 2017

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Unterschätzt: HIV Ü50

Die Auffassung, HIV-Infektionen beträfen vor allem junge Leute, ist weit verbreitet – auch unter Ärzten. Dabei sind jährlich etwa 15 Prozent der neu diagnostizierten Deutschen über 50 Jahre alt. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung ist gerade bei älteren Patienten wichtig.

Newsletter: DocCheck News 5.September 2017

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Woher kommt die Gewalt?

Sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen sind in arabischen Ländern Alltag. Aber auch Männer leiden unter dem patriarchalischen Denken.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 02.07.2017

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Die Geografie einer Epidemie

90-90-90: Das ist kein neues Schönheitsideal, sondern die Kurzformel für die Elimination des Aids-Erregers. So sollen nach dem Willen der Weltgesundheitsorganisation und dem Uno-Programm gegen HIV/Aids (Unaids) bis 2020 weltweit 90 Prozent der Infizierten identifiziert sein; davon sollen 90 Prozent mit antiretroviralen Medikamenten behandelt sein; und bei 90 Prozent soll die Therapie so gut eingestellt sein, dass keine HI-Viren mehr nachweisbar sind.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 31.03.2017

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Genitalherpes: Autismus-Spross im Mutterschoß

Ein Großteil der Erwachsenen ist Träger von Herpesviren. Ein Lippenherpes ist zwar lästig, bleibt aber in der Regel ohne Folgen. Der Genitalherpes hingegen scheint bei Schwangeren die Gehirnentwicklung des Kindes negativ zu beeinflussen und steht sogar im Verdacht, Autismus zu fördern.

Newsletter: DocCheck News, 10. März 2017

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HIV: Legale Sexarbeit ist gute Sexarbeit

Hat die Gesetzeslage für oder gegen Sexarbeit einen Einfluss auf die sexuelle Gesundheit? Eine europäische Studie gibt jetzt eine klare Antwort. Länder, in denen Sexarbeit in Teilen oder ganz erlaubt ist, haben eine geringere HIV-Prävalenz in dieser Berufsgruppe.

Newsletter: DocCheck 8. März 2017

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Klärendes Gespräch an der Bettkante

Sexuell übertragbare Infektionen nehmen in der Schweiz jedes Jahr zu. Viele Ansteckungen könnten verhindert werden, sagt Arzt Kurt April – wenn Paare offener reden würden, bevor sie miteinander schlafen.

Ostschweiz am Sonntag, 26. Februar 2017

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Sex zu dritt: Ich, du und HPV

Eine aktuelle US-Studie präsentierte kürzlich Zahlen zur Prävalenz genitaler Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV) bei Männern im Alter zwischen 18 und 59 Jahren. Bis zu 45 Prozent der Männer waren demnach HPV-positiv, darunter fanden sich auch die krebsinduzierenden HPV 16 und 18 sowie die warzenverursachenden HPV 6 und 11.

Newsletter: DocCheck News 17.08 /17.02.2017

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HPV: Impfungen für Jungs

In einem früheren Blogbeitrag forderte die DGU schon eine HPV-Impfung für Jungen. Mittlerweile empfiehlt auch die BDU diese Maßnahme. In einem kleinen Interview wird auf die geschlechterunabhängige Verbreitung von Warzen hingewiesen. Eine Rolle könnte dabei die Intimrasur spielen.

Doc Check News 24.08.2016

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Geschlechtskrankheiten Tripper, Syphilis und Chlamydien nehmen wieder zu

In der Schweiz treten wieder mehr Geschlechtskrankheiten auf. Besonders stark stiegen im vergangenen Jahr die Fälle von Tripper. Auch bei Syphilis wurde nach zwei Jahren mit rückläufigen Zahlen wieder ein Anstieg beobachtet. Die Zahl der HIV-Infektionen blieb stabil.

Freitag, 27. Januar 2017, 11:23 Uhr, SRf 4 News

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STI-Studie: An den Schamhaaren herbeigezogen

Ob man einen behaarten Intimbereich hat oder nicht, ist Geschmackssache. Vielleicht steht dies aber in Zusammenhang mit dem Risiko für sexuell übertragbare Krankheiten. In einer US-Studie wurden über 7.500 Menschen zum Thema Schambehaarung und Sexualverhalten befragt.

Newsletter: DocCheck News 16.51 / 21. Dezember 2016

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Addyi: Lustpille mit Frustfaktor

Mitte August 2015 hat die FDA Flibanserin (Addyi) zugelassen. Zwölf Monate später macht sich Enttäuschung breit: Der Verkauf liegt weit hinter den Erwartungen zurück – und das National Women’s Health Network kritisiert fehlende Effekte.

Newsletter: DocCheck News, 6. September 2016

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Chlamydien – Hauptursache für die Unfruchtbarkeit

Die Zahl der Chlamydien-Fälle nimmt zu, der Arzt Stephan Lautenschlager erklärt, wie man sich vor der Geschlechtskrankheit schützen kann.

NZZ am Sonntag, 31.7.2016

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Welt-Aids-Konferenz 2016 – weg vom Medikamenten-Cocktail

Am Montag beginnt in Südafrika die Welt-Aids-Konferenz. Ausser um die Optimierung der Therapie wird es vor allem um die Frage gehen: Wie gelingt es, dass alle Menschen Zugang zu Diagnose, Therapie und Prävention haben?

NZZ, 15. Juli 2016

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Syphilis: Leiden aus dem Lehrbuch

Während die Zahl an HIV-Neuinfektionen relativ konstant bleibt, erkranken immer mehr Menschen an Syphilis – einer Infektion, die lange Zeit fast vergessen schien. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe versucht jetzt, massiv gegenzusteuern.

Newsletter: DocCheck News vom 3.5.2016

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Frische HIV-Infektionen. Jeder Dritte neu Angesteckte zeigt keine Symptome!

Ein Drittel der neu mit HIV angesteckten Patienten entwickelt laut einer neuen Studie zunächst keine Symptome. Personen aus Risikogruppen sollten sich deshalb alle drei Monate auf HIV testen lassen.

Neue Zürcher Zeitung, 12.6.2015

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Neue Strategie des Deutschen Bundesministerium für Gesundheit zur Eindämmung von HIV und sexuell übertragbaren Infektionen

Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen BIS 2030 – Bedarfsorientiert · Integriert · Sektorübergreifend

Deutsches Bundesministerium für Gesundheit, 6.4.2016

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HI-Viren: Verseuchte Blutkonserven in Indien

Indien ist nach Südafrika und Nigeria das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Nun wurde bekannt, dass auch kontaminierte Bluttransfusionen in Krankenhäusern eine erschreckende Rolle spielen. Das teure Testen der Blutspenden wird viel zu häufig vernachlässigt.

Newsletter: DocCheck , 7. Juni 2016

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Gonorrhö: Ein TRIPper durch Europa

Das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) schlägt Alarm: Kaum von der Öffentlichkeit beachtet, nimmt die Zahl an Gonorrhö-Infektionen stetig zu. Wissenschaftler berichten immer häufiger von Resistenzen.

Newsletter: DocCheck News, 10. Juni 2016

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HIV-Prophylaxe: Fehlerf**ktor Mensch

Um die Zahl an HIV-Neuinfektionen zu verringern, reichen moralisch erhobene Zeigefinger, regelmäßig Kondome zu verwenden, nicht aus. Forscher setzen jetzt auf Wirkstoffe zur Präexpositionsprophylaxe, vergessen aber eine zentrale Größe: den Patienten.

Newsletter: DocCheck News, 12. April 2016

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«Spermien müssen die Eizellen selbst finden»

Der Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch liegt ebenso oft beim Mann wie bei der Frau. Urologin Sabine Kliesch erklärt, wie man das Problem angehen kann:

NZZ am Sonntag: Wie häufig liegt die Ursache für unerfüllten Kinderwunsch beim Mann?

Sabine Kliesch: Früher dachte man, dass die Fruchtbarkeit Sache der Frau ist. Auch heute ist es noch häufig so, dass die Frau komplett untersucht ist, bevor der Mann zum Arzt geht. Umgekehrt ist es eher selten. Dabei liegt der Grund für Infertilität genauso oft beim Mann wie bei der Frau.

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Erster Master of Arts in der Schweiz in Sexologie

Beginn Master-Studiengang
23./24. September 2016

Der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster Sexologie richtet sich an Fachkräfte aus sozialen, psychotherapeutischen, medizinischen und pädagogischen Arbeitsfeldern mit einem Hochschul- oder Fachhochschul-Abschluss.
Der Masterstudiengang Sexologie basiert neben anderen theoretischen Grundlagen auf dem Modell sexueller Gesundheit Sexocorporel. Unterschiedliche sexual-wissenschaftliche Modelle werden vorgestellt und der Zusammenhang zum Modell Sexocorporel aufgezeigt. Der theoriegeleitete körperorientierte Ansatz von Sexocorporel und andere anwendungsbezogene Methoden zeigen, wie vielfältig die Einflussfaktoren auf die Gestaltung der Sexualität sind. Es wird dargelegt, wie sexuelles
Erleben und sexuelles Verhalten über persönliche und soziale Lernprozesse lebenslang entwickelt werden können.

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Jugendliche verzichten auf Kondom

Schweizer Teenager schützen sich ungenügend vor HIV. In einer internationalen Studie geben 20 Prozent der 14- und 15-Jährigen an, beim Sex kein Präservativ zu benützen. Kathrin Alder

Besorgniserregend sei die Situation, schreiben die Autoren eines Papiers zum Sexualverhalten Schweizer Jugendlicher: Rund ein Fünftel der sexuell aktiven Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren habe beim letzten Geschlechtsverkehr kein Kondom benützt – und damit auf das einzig wirksame Verhütungsmittel gegen sexuell übertragbare Krankheiten verzichtet, heisst es im Kommentar zum Papier.

Die Zahlen stammten aus einer internationalen Studie unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die sogenannte «Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)» wird alle vier Jahre durchgeführt und untersucht in 40 Ländern die gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen von Schülern im Alter von 11 bis 15 Jahren. Den Schülern wird dabei ein standardisierter Fragebogen vorgelegt, die jüngsten Daten stammen aus dem Jahr 2014. Verglichen mit anderen europäischen Ländern, verhalten sich Schweizer Jugendliche bei der Verhütung zwar vorbildlich. Weshalb dennoch 20 Prozent von ihnen auf ein Kondom verzichten, ist für Marina Delgrande Jordan von HBSC Schweiz nicht klar. Die Studie liefert dazu keine weiteren Erkenntnisse, deshalb brauche es zusätzliche Nachforschungen, sagt sie auf Anfrage. Am Zugang zu Präservativen könne es kaum liegen, dieser sei in der Schweiz sehr leicht. Gemeinsam mit den übrigen Autoren des Papiers, das von HBSC Schweiz und der Stiftung «Sucht Schweiz» herausgegeben wird, äussert sie indes eine andere Vermutung: Die Präventionsmassnahmen- und -kampagnen in der Schweiz erreichten die Jugendlichen nicht wie gewünscht.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das in Sachen Aids-Prävention den Lead hat, verweist auf die gegenwärtige Kampagne «Love Life». Diese spreche eine breite Bevölkerung an, auch Jugendliche, sagt BAG-Sprecher Daniel Dauwalder. Weiter verweist er auf die Kantone, welche über ihre Schulen die Haupt-Präventionsarbeit leisteten.

NZZ am Sonntag, 03. April 2016

BAG – Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG) zur Prävention der HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind

Die letzten publizierten Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom 26.1.2009 [1] zur Prävention der HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind (MTCT) wurden durch die damalige Fachkommission Klinik und Therapie HIV/AIDS (FKT) im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Aidsfragen erstellt. In der Zwischenzeit haben sich einige Aspekte ergeben, welche neu zu beurteilen sind.

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HIV-Ansteckung anders qualifizieren

Anwendung der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts 2013 hat das höchste Schweizer Gericht erstmals entschieden,
eine HIV-Ansteckung sei nicht per se eine lebensgefährliche Körperverletzung. Auslöser für diese Rechtsprechung war ein
Zürcher Fall – über den das Obergericht erneut befunden hat.

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Neuer Test für genitale Ulcera

Das Labor der dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich hat einen Genitalulkus-Multiplex-PCR zum Nachweis von Treponema pallidum, Haemophilus ducreyi, HSV 1 und HSV 2 entwickelt.

Für den Erregernachweis aus genitalen, analen und oropharyngealen Ulzera können Proben ins Labor der dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich eingesandt werden. Mittels Multiplex-PCR werden Treponema pallidum, Haemophilus ducreyi, HSV 1 und HSV 2 nachgewiesen. Die PCR wurde im Labor der dermatologischen Klinik entwickelt und in einer klinischen Studie erfolgreich getestet (Sensitivität >99%, Spezifität 94-100%). Die Methode kann auch bei anderen Materialien angewendet werden, z.B. nässende Läsionen bei Lues II (Condylomata lata), Hautbiopsien oder Bläscheninhalt (HSV).

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Vortrag: „VIREN & SEX“ mit Dr. Moelling, Dr. Bosshard & Dr. April

Vortragsreihe „Liebe und sexuelle Gesundheit“

„Viren und Sex“ 

3 spannende Vorträge aus der Vortragsreihe Liebe und sexuelle Gesundheit

Referenten: Frau Dr. Mölling, Herr Dr. Bosshard und Herrn Dr. April.

03. Februar 2015, 18.30 Uhr

Saal Norma, Restaurant Au Premier, Zürich

Eintritt ist kostenlos.

 

„Ohne Viren gäbe es uns nicht!“
Prof. mem. Prof. h.c. Dr. rer. nat. Karin Moelling, Virologie Zürich/Berlin
Ihre Entwicklung begann vor mehr als 3.5 Milliarden Jahren in der Morgenstunde des Lebens, als es noch nicht einmal Zellen gabe. Viren sind, wie Karin Mölling, die grosse Dame der Virenforschung, erläutern wird, keineswegs nur Feinde: Sie leiten zu unserer Entwicklung und Gesundheit wesentliche Beiträge. Selbst unser Erbgut besteht zur Hälfte aus – Viren.

 

„Sexuell übertragbare Infektionen – STI“
Dr. sc. nat. Philipp Bosshard,Laborleiter FAMH, Dermatologische Klinik, UniverstiätsSpital Zürich
Sexuell übertragbare Infektionen. Aktuelle Ausbreitung. Übertragungswege und Krankheitsbilder und Behandlung.

 

„Sprechen über Sex und über Infektionsrisiken“
Dr. med. Kurt April, FMH Psychiatrie und Psychotherapie
Über Sex zu sprechen fällt schwer – und doch ist es das beste Vorbeugeprogramm gegen sexuell übertragbare Infektionen. Ausgehend von den Besonderheiten des menschlichen Sexualverhaltens veranschaulichen Beispiele aus der Beratungspraxis konkrete Probleme und Lösungsmöglichkeiten.

Flyer zum Ausdrucken

Wer nach ungeschütztem Sex das Bett hüten muss…

… sollte sich mit seiner Ärztin oder seinem Arzt darüber unterhalten, ob ein HIV-Test angezeigt ist. Denn in den ersten Wochen nach einer Ansteckung mit HIV treten häufig grippeähnliche Symptome auf. Während dieser Phase, der so genannten Primoinfektion, sind HIV-Infizierte viel ansteckender als später. Zudem kann sich eine Sofort-Therapie positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Mit einem neuen Fernseh-Spot, Plakaten und Online-Massnahmen macht das BAG auf das Thema HIV-Primoinfektion aufmerksam.

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Welt-AIDS-Tag: Fast nur positive Nachrichten

Optimistische Töne von den Vereinten Nationen: Experten des Hilfsprogramms UNAIDS zufolge wäre es möglich, bis 2030 HIV beziehungsweise AIDS auf globaler Ebene zu kontrollieren. Auch das Fernziel Heilung rückt etwas näher.

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Sex erhöht Infarktrisiko nicht…

…mit einer Ausnahme. Auch nach einem Infarkt besteht keine Gefahr, dass Sex eine neuerliche Herz-attacke auslöst – außer in einem speziellen Fall.

17.000-mal kommt es in Österreich jährlich zu einem Herzinfarkt. Viele Betroffene haben danach Angst, dass Sex das Risiko für einen neuerlichen Infarkt erhöhen könnte. Eine Studie im Journal of the American College of Cardiology entwarnt: Sex steigert das Risiko für einen (neuerlichen) Infarkt nicht.

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HIV-Ansteckung anders qualifizieren

Anwendung der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts

2013 hat das höchste Schweizer Gericht erstmals entschieden,eine HIV-Ansteckung sei nicht per se eine lebensgefährliche Körperverletzung. Auslöser für diese Rechtsprechung war ein Zürcher Fall – über den das Obergericht erneut befunden hat.

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HIV im Jahr 2015: Trends bis Ende September

Bis am 30. September des laufenden Jahres wurden in der Schweiz 382 neue HIV-Diagnosen gemeldet. Das sind fast gleich viele Fälle wie in der entsprechenden Vorjahresperiode (389). Eine Hochrechnung für das gesamte Jahr 2015 ergibt zirka 500 HIV-Diagnosen (Schätzbereich 490–515), während es im Vorjahr 516 waren. Somit ist für 2015 von etwa der gleichen Gesamtzahl wie 2014 auszugehen.

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Die weibliche Lustprothese

Die Medikalisierung unserer Alltagsprobleme schreitet munter voran. Nach Kinderlosigkeit, alternder Haut, übermässigen Fettablagerungen, Traurigkeit, Liebeskummer und Impotenz soll jetzt auch die sexuelle Unlust von Frauen medikamentös
therapierbar werden. Zwar sollte man sich als Mann über 60 in Sachen Sex und Lust eher zurückhaltend äussern und Peinlichkeiten durch Vorgaukeln von frequenter Kompetenz tunlichst vermeiden; ein paar grundsätzliche Gedanken zum Phänomen dürften aber doch erlaubt sein.

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Die Sexpille für Frauen: Eine Chance für die Lust?

Drei Anläufe hat es gebraucht, jetzt hat sich ein Gremium der US-amerikanischen Arzneibe-hörde FDA für die Zulassung des Wirkstoffs Flibanserin ausgesprochen. Er soll den Sexual-trieb bei Frauen steigern, ist aber bei umstritten. Brauchen Frauen ein solches Medikament? Darüber hat Claudia Füßler mit Michael Berner, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Freiburg, gesprochen.

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Bessere Kommunikation beim Sex wirkt ähnlich gut wie die «Lustpille für die Frau»

Eine Hormonbehandlung mit Oxytocin verbessert das sexuelle Erleben von Frauen mit Sexualfunktionsstörungen. Das zeigt eine Studie der MedUni Wien, die nun im renommierten Journal „Fertility and Sterility“ publiziert wurde. Allerdings hatte eine Vergleichsgruppe, die mittels Nasenspray nur ein Placebo erhielt, ähnlich verbesserte Werte. Störungen der weiblichen Sexualfunktion sind daher nicht nur ein chemischer Mangel im Hormonhaushalt, sondern oft auch ein Zeichen von fehlender Kommunikation mit dem Partner und ein Ausdruck von Alltagsstress. Das betont Michaela Bayerle-Eder, Internistin und Sexualmedizinerin an der MedUni Wien.

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SGPP Jahreskongress 2015

Psychiatrie im Spiegel der Gesellschaft

02.-04. September 2015
Kongress & Kursaal Bern

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Mechaniker erhält Geldstrafe für Sex mit Schülerin

Weil er mit einer 15-Jährigen ein intimes Verhältnis hatte, wurde ein über 30-jähriger Mechaniker zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Der Fall wurde am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Meilen verhandelt.

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Sexuelle Gewalt nimmt zu

Die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt sank im letzten Jahr leicht, gleichzeitig stiegen jedoch die schweren sexuellen Straftaten auf ein Rekordniveau.

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HIV-Behandlung: Frühe antiretrovirale Therapie hat grosse Vorteile

Je früher HIV-Infizierte antiretrovirale Medikamente einnehmen, desto besser. Das ist das Fazit der internationalen «Start»-Studie, deren Ergebnisse am Mittwoch vorgestellt worden sind.
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Frische HIV-Infektionen: Jeder Dritte neu Angesteckte zeigt keine Symptome

Ein Drittel der neu mit HIV angesteckten Patienten entwickelt laut einer neuen Studie zunächst keine Symptome. Personen aus Risikogruppen sollten sich deshalb alle drei Monate auf HIV testen lassen.

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Lustpille für die Frau erregt die Gemüter

In den USA steht ein «Viagra für Frauen» kurz vor der Zulassung. Anders als die Bezeichnung suggeriert, unterscheidet sich die Wirkung des Flibanserin genannten Arzneistoffs aber erheblich von jener des Potenzmittels.
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Elternzufriedenheit: Gnade der späten Geburt?

Die Zufriedenheit deutscher und britischer Eltern hängt unter anderem mit der Anzahl der Kinder sowie dem Zeitpunkt der Familiengründung zusammen. Das Muster der Zufriedenheit entspricht zudem recht exakt dem Geburtenverhalten der vergangenen Jahre.
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Zeitwende in der Medizin

Erstmals haben Forscher die Gene von menschlichen Embryonen manipuliert. Eingriffe in die Keimbahn des Menschen scheinen nur noch eine Frage der Zeit.
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Gewalt unter Jugendlichen sinkt

Wissenschaftler der Kriminologischen Forschungseinheit der ETH Zürich haben die Entwicklung der Gewalt unter Jugendlichen im Kanton Zürich untersucht. Die Studie zeigt, dass die Gewaltbereitschaft deutlich sinkt.

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Jeder Zweite leidet unter Cybermobbing

Mobbing ist die im Jugendalter am häufigsten erlebte Form von Gewalt. Cybermobbing, also Mobbing mittels digitaler Medien, ist derweil ähnlich verbreitet wie traditionelle Formen und wird auch von ähnlichen Tätern verübt. Rund die Hälfte der Jugendlichen im Kanton Zürich scheint bereits mindestens einmal eine Form von Cybermobbing erlitten zu haben. Dabei ist die Bandbreite variantenreich: von Textnachrichten mit beleidigenden oder bedrohlichen Inhalten über das Verbreiten von Unwahrheiten in den sozialen Netzwerken wie etwa Facebook bis hin zum Veröffentlichen von kompromittierenden Videoaufnahmen auf öffentlichen Plattformen wie Youtube.

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Pornos prägen jugendliches Sexualverhalten

Im Zeitalter von Youporn gewinnt Analsex unter Jugendlichen an Popularität, oft gegen den Willen der jungen Frauen.
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Der Code der Liebe

Kann man Liebe errechnen? In dem Roman «Die Wahlverwandtschaften» tüftelt Goethe am ersten Liebescode und beweist 200 Jahre vor der Erfindung des Online-Dating-Prinzips: Leidenschaft widersetzt sich der Mathematik.

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EBOLA: Überlebende sollen auf Sex verzichten

Patienten, die das Ebolavirus überwunden haben, sollen auf unbestimmte Zeit Enthaltsamkeit praktizieren: Forscher gehen davon aus, dass das Virus sexuell übertragen werden kann. Im Sperma eines Betroffenen haben sie Ebolaerbgut festgestellt.
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Häusliche Gewalt: Der bedrohliche Partner

Opfer von häuslicher Gewalt verzichten häufiger auf eine Anzeige gegen ihre peinigenden Partner. Betroffene schrecken aber nicht nur aus Angst zurück.
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Zuger Affäre vergiftet das Klima zwischen den Geschlechtern

Die Zuger Sexaffäre zeigt: Vergewaltigung, einst ein Kavaliersdelikt des Mannes, droht zum Totschlagargument der Frau zu werden. Mit fatalen Folgen für beide Geschlechter.

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K.-o.-Tropfen: Sie löschen die Erinnerung aus

Nach dem Fall in Zug sind K.-o.-Tropfen in den Schlagzeilen. Die betäubende Droge gibt Verbrechern die totale Macht über ihre Opfer, denen sie die Substanz ins Getränk mischen. Wie oft das geschieht, weiss niemand genau.

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HPV-Impfung in der Schweiz: Aktuelle Situation und Zukunftsaussichten

Der Anteil der HPV-geimpften 18–24-jährigen Frauen stagniert bei rund 50%. Die Impfabdeckung muss deutlich verbessert werden, will man die Zirkulation des Papilloma-Virus nachhaltig verringern.

Eine Möglichkeit ist z.B. die geplante Impfung adoleszenter Knaben und junger Männer. Das Jugendfenster des Zwei-Dosen-HPV-Impfschemas endet ab dem 15. Geburtstag. Nach diesem Jugendfenster sind drei statt zwei Dosen erforderlich. Trotzdem werden fast zwei Drittel aller HPVImpfungen im Alter nach dem 15. Geburtstag durchgeführt, was die Wirksamkeit verringert (ein Drittel hatte bereits Geschlechtsverkehr zum Zeitpunkt der Impfung). Ausserdem steigt mit zunehmendem Alter das Risiko der zeitlichen Koinzidenz mit seltenen Autoimmun-krankheiten.

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HIV: Therapie-Update für den Grundversorger

Bei früher Diagnose und Therapie nähert sich die Lebenserwartung von HIV-Infizierten derjeni-gen von sonst gesundheitlich vergleichbaren HIV-negativen Personen an. Der HIV-Test sollte gemäss den BAG Richtlinien in einer Vielzahl von klinischen Indikatorsituationen durchgeführt werden, um eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen. Die HIV-Therapie wird einfacher und verträglicher, der Nutzen von zunehmend früherem Therapiebeginn wird studiert.

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HPV: Die deutsche Nadelscheu

Bei Frauen ist Gebärmutterhalskrebs weltweit die zweithäufigste Krebstodesursache. Hierzulan-de kommt es jedes Jahr zu 1.500 Todesfällen. Viele Studien belegen, dass der HPV-Impfstoff sicher und gut verträglich ist. Doch die Impfquote ist weiterhin viel zu niedrig. Warum?

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HI-Viren: Resistenzen weiterhin hartnäckig

Resistente HI-Viren können sich nach wie vor rasch ausbreiten. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung im Rahmen der Schweizerischen HIV-Kohortenstudie. Wenn nicht kontinuierlich neue Wirkstoffe auf den Markt kommen, gewinnt das Virus langfristig die Oberhand.

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Männer sind nicht testosterongesteuert

Mit gewagten Aussagen zu Sexualität und Prostitution in einem Buch sorgt der Präsident des Kirchenbundes für Kontroversen.

Mit ihrer Arbeit trügen sie zum Frieden bei, sagt Gottfried Locher. Im Buch mit den Titel «Gottfried Locher, der ‹reformierte Bischof› auf dem Prüfstand» äussert er im Gespräch mit dem Autor Josef Hochstrasser seine persönlichen Ansichten zu verschiedensten Themen wie Reichtum, Tod, Fussball und Asyl. Dabei spricht der reformierte Pfarrer Klartext und provoziert – auch in Bezug auf Sexualität: «Befriedigte Männer sind friedlichere Männer.» Das sagt Gottfried Locher, Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes in einem Buch, das dieser Tage erschienen ist. «Darum sage ich, wir sollten den Prostituierten dankbar sein. Sie tragen auf ihre Art etwas zum Frieden bei.»

 

Leserbrief in der «NZZ am Sonntag» vom 16.11.2014 zu den Meinungen Gottfried Lochers.

 

Gottfried Locher unterschiebt der Natur des Mannes mit etwas anderen Worten gleich zwei unschöne Eigenschaften: einen Aggressionstrieb zu besitzen und dem Sexualtrieb ausgeliefert zu sein. Beides sind Vorurteile, die aus der Analogie zur Tierwelt stammen: ein Rüde ist beim Riechen eines läufigen Weibchens nicht mehr zu halten, oder ein Hahn hackt auf einen anderen ein, um Chef im Hühnerstall zu sein. Vor gut hundert Jahren wurden der Aggressions- und der Sexualtrieb irrtümlicherweise dem Mann zugeschrieben, und vor einigen Jahrzehnten versuchte man, denselben Irrtum pseudowissenschaftlich mit dem hohen Testosteronspiegel zu erklären. Unterdessen sind diese Annahmen wissenschaftlich längst widerlegt. Männer sind weder aggressiv, noch sind sie einem Sexualtrieb ausgeliefert. Der Unterschied zum tierischen Verhalten ist, dass der Mensch über ein gut ausgebildetes Grosshirn verfügt. Menschen können im Unterschied zu den meisten Tieren zwar immer, aber sie können die Sexualität ganz gut planen. Weil der Mann seinem Sexualtrieb nicht ausgeliefert ist, kann auch sexueller Missbrauch nicht entschuldigt werden. Der Mensch hat die Freiheit, selbst über sein Verhalten zu entscheiden.

 

Kurt April, Horgen (ZH)

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Dänen sollen das Kinderkriegen in der Schule lernen

Vor lauter Verhütung rückt in Dänemark das Thema Schwangerschaft in den Hintergrund. Jetzt wird der Sexualunterricht angepasst. Man spricht über Körpergefühl, Beziehungen, Spass am Sex, Kondome und die Pille, wenn dänische Teenager in der Schule aufgeklärt werden.

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Die frühe Ausbreitung von HIV

Forscher haben geklärt, von wo aus und über welche Wege sich das Aids-Virus ausgebreitet hat. Demnach startete die Epidemie in den 1920er Jahren in Kinshasa.

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Pornos prägen jugendliches Sexualverhalten

Im Zeitalter von Youporn gewinnt Analsex unter Jugendlichen an Popularität, oft gegen den Willen der jungen Frauen.

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UNAIDS hält Ende der Aids-Epidemie bis 2030 für möglich

«Deutsches Ärzteblatt» vom 16. Juli 2014

Das Immunschwächevirus HIV wird sich so schnell nicht eradizieren lassen, die Epide-mie der Immunschwächekrankheit Aids könnte jedoch bis 2030 weitgehend unter Kontrolle gebracht werden, heißt es im „Gap-Report“ des UN-Programms zur Aids-Bekämpfung (UN-AIDS).

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Krebsmittel lockt HIV-Virus aus dem Versteck

Neue Zürcher Zeitung» vom 22. Juli 2014

Ein Krebsmedikament treibt schlummernde HI-Viren aus den Zellen. Dadurch werden sie angreifbar durch die Körperabwehr und Medikamente. An der Welt-Aids-Konferenz in Melbourne in Australien präsentierte der Aids-Forscher Ole Sögaard von der Universität Århus in Dänemark ermutigende Ergebnisse einer kleinen Studie mit sechs Patienten.

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Targets for ending the AIDS epidemic by 2030

We aim to bring the HIV epidemic under control so that it no longer represents a public health threat to any population or country.

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Studie könnte HIV-Rückfall des Mississippi-Babys erklären

«Focus» vom 21. Juli 2014

Das HI-Virus legt offenbar schon sehr kurz nach der Infektion Reservoire im Körper an, die die bisherigen Medikamente nicht erreichen. Diese ernüchternde Erkenntnis ziehen US-Forscher aus Tierversuchen mit dem SI-Virus, dem HIV-Äquivalent bei Affen.

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«Geheiltes» Mädchen erneut von HIV befallen

Neue Zürcher Zeitung» vom 11. Juli 2014

Herber Rückschlag für die Wissenschaft: Ein vierjähriges Mädchen in den USA, das seine HIV-Infektion überwunden hatte, ist erneut erkrankt.

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Schweizer HIV-Diagnosen über EU-Durchschnitt

Die Zahl der HIV-Diagnosen in der Schweiz ist im vergangenen Jahr zwar wieder zurückgegangen. Nach wie vor liegt sie aber weit über dem vom Bund angestrebten Wert.

575 bestätigte HIV-Diagnosen gab es im vergangenen Jahr laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Schweiz – ein Rückgang von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zwar liegt die Zahl der Diagnosen deutlich über dem angestrebten Ziel, doch von 2009 bis 2011 war die Zahl der HIV-Diagnosen stetig gesunken. Das Jahr 2012 bildete die – negative – Ausnahme.

Sowohl für die Zunahme der neuen HIV-Diagnosen vor zwei Jahren wie auch für die letztjährige Abnahme sind Männer, die Sex mit Männern haben, verantwortlich. Bei den anderen Bevölkerungsgruppen und Übertragungswegen hat sich die Zahl der Meldungen hingegen nur geringfügig verändert.

HIV wird bagatellisiert

Obwohl sie nur drei Prozent der sexuell aktiven Männer ausmachen, betrug der Anteil der Schwulen an den HIV-Diagnosen 2013 rund 39 Prozent. Das nationale Programm fokussiert laut dem Bundesamt für Gesundheit darum auch in den kommenden Jahren auf diese Zielgruppe.

Bei den HIV-Infektionen gibt es ausserdem grosse regionale Unterschiede: Während im Kanton Genf auf 100’000 Einwohner 15,1 Fälle kommen, sind es in den Ostschweizer Kantonen lediglich 3,6 Fälle. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 7,2 Fällen.

Weil HIV-Infizierte inzwischen eine annähernd gleich hohe Lebenserwartung haben wie gesunde Personen, hat das HI-Virus viel von seinem Schrecken verloren – was die Prävention laut BAG nicht einfacher macht.

Höchste HIV-Neuansteckungsrate in Ukraine

Die Ukraine hat die höchste Neuansteckungsrate in Europa. Nun gefährden die Kämpfe zwischen Armee und Separatisten im Osten des Landes die ohnehin schwierige Versorgung der mehr als 250’000 Infizierten.

Schon immer war die Versorgungslage im zweitgrössten Flächenstaat Europas schwierig. Wie so vieles in dem finanziell angeschlagenen Land liegt auch der Gesundheitssektor weitgehend am Boden. Nun toben noch dazu seit Monaten Kämpfe zwischen Regierungskräften und prorussischen Separatisten im Osten des Landes.

Wegen dieser politischen Turbulenzen sei die Versorgung mit lebensnotwendigen Medikamenten gefährdet, sagt Olga Stepanischina von der Patientenorganisation «Pazienty Ukrainy» der Deutschen Presse-Agentur in Kiew.

Wandlungsfähiger Erreger

Das Humane Immunschwächevirus (HIV) ist die Ursache für die Krankheit Aids. Er wird heute vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und infizierte Injektionsnadeln übertragen. Das Virus ist sehr wandlungsfähig. Viele Tests für einen Impfstoff sind bisher gescheitert.

Der Erreger legt unter anderem bestimmte Immunzellen lahm. Deshalb kann das Abwehrsystem des Körpers Krankheitserreger wie Bakterien und Viren nicht mehr wirkungsvoll bekämpfen. Selbst an sich harmlose Infektionen können so zur tödlichen Bedrohung werden.

Nach einer erkannten HIV-Infektion lassen sich Ausbruch und Symptome von Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome, Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) heute mit verschiedenen Medikamenten bekämpfen. Sie verhindern die Vermehrung des Erregers im Blut.

Lebensqualität und -erwartung von Patienten sind durch diese Therapien deutlich gestiegen. Eine Heilung ist noch nicht möglich.

(sda) Quelle: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/31232137 

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Analkrebs durch HPV – Prävention durch Impfung

Pressemitteilung vom 7.7.2014
Von Dr. Sexual Health, Ärzte für sexuelle Gesundheit www.drsh.ch

Frauen erkranken häufiger als Männer

Gut bekannt ist, dass Humane Papilloma Viren (HPV) Gebärmutterhlaskrebs und Genitalwarzen verursachen. Weniger geläufig ist, dass in Europa jedes Jahr etwa 2900 Frauen und 1700 Männer neu an Analkrebs (1) wegen HPV der Typen 6 und 18 erkranken. Diese HPV-Typen sind auch für etwa 80 % der analen intraepithelialen Neoplasien Grad 2 und 3 (AIN 2/3) verantwortlich. Dabei handelt es sich um bösartige Krebsvorstufen. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer (2). In den letzten Jahren häufen sich auch die Hinweise für zunehmenden oropharyngealen Krebs durch dieselben Viren.

Impfung schützt Männer und Frauen vor Krebs

Die Wirksamkeit des HPV-Impfstoffes zur Vorbeugung gegen Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen ist schon länger belegt. Nun wurde auch die Wirksamkeit des HPV-Impfstoffs Gardasil gegen das Analkarzinom und AIN 1/2/3 in einer Untergruppe von 598 Männern (Gardasil = 299, Placebo = 299) im Alter von 16 bis 26 Jahren untersucht. Die Probanden hatten nach eigenen Angaben Geschlechtsverkehr mit Männern (MSM). Die relevanten Endpunkte wurden bei Studienende (mittlerer Nachbeobachtungszeitraum = 2,15 Jahre) analysiert: Der Schutz vor HPV-16/18-assoziierten AIN 2/3 betrug 86,6 % (95 % CI: 8.8, 95.4) und vor HPV-6/11/16/18-assoziierten AIN 2/3 74,9 % (95 % CI: 0.0, 99.7). Diese Ergebnisse wurden in einer Follow-up-Untersuchung sechs Jahre nach der Impfung bestätigt (3;4). Der Europäische Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) bestätigte mit der Zulassungserweiterung zudem, dass die Wirksamkeitsdaten von der MSM-Studienpopulation auf heterosexuelle Männer und Frauen übertragbar sind.

Indikationserweiterung von Gardasil:

Der Impfstoff Gardasil® wird in der Schweiz bisher allen Mädchen zur Prävention von Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs empfohlen, bevor sie die ersten sexuellen Kontakte haben. Die europäischen Arzneimittelbehörden hat Ende Juni die Zulassung von Gardasil® um eine Indikation erweitert: Der HPV-Impfstoff darf in der EU nun auch zur Prävention des Analkrebs und analer präkanzeröser Läsionen eingesetzt werden. Die Zulassungserweiterung gilt für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren.

 

Quelle: Pharmazeutische Zeitung online (24.06.2014) 
Literatur. 1) Hartwig S et al. Estimation of the epidemiological burden of human papillomavirus-related cancers and nonmalignant diseases in men in Europe: a review. BMC Cancer 2012;12-30.
2) Forman D, et al. Global burden of human papillomavirus and related diseases. Vaccine 2012;30 Suppl 5:F12-23
3) Fachinformation Gardasil Stand Juni 2014
4) Palefsky JM et al. HPV Vaccine against Anal HPV Infection and Anal Intraepithelial Neoplasia. N Engl J Med 2011;365:1576-85.

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Die Lust war grösser als der Verstand

„Die Lust war grösser als der Verstand“, titel ein Artikel auf www.blick.ch am 4.6.14.
„Sie hatte alles, war glücklich verliebt und heiratete. Doch dann kam eine erschreckende Diagnose.“

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HIV: „Nur noch eine Pille“, so ein Artikel in der NZZ

Die HIV-Therapie wird immer einfacher“, schreibt die NZZ am Sonntag. „Doch nicht für alle Patienten bedeutet einfacher auch besser. Ein Beitrag von Stéphane Praz.

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Suche nach Aids-Impfstoff – Treibjagd auf HIV

Die Forschung an Impfstoffen gegen Aids kommt voran: Im Blut von Patienten wurden potente Antikörper gefunden. Ihre Entstehungsgeschichte hilft Impfstoffentwicklern.
Lesen Sie den vollständigen Artikel von Emmanuelle Vaniet online auf „Frankfurter Allgemeine Zeitung“

Hepatitis C: Durchbruch bei der Therapie

Patienten mit Hepatitis C vom Typ 1, einer durch infiziertes Blut übertragenen Gelbsuchtart, lassen sich mit neuen Wirkstoffen offenbar nahezu immer heilen. Die dabei anfallenden Kosten sind allerdings hoch.“, schreibt die NZZ in der Ausgabe vom 17. April 2014.

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