Sexuelle Gesundheit in der ärztlichen Praxis – Call to action

Sexuelle Probleme – in der ärztlichen Praxis gern gemieden

Sex ist schon längst keine Tabu-Thema mehr: Pornoseiten werden öfters angeklickt als Nachrichten und Werbung verkauft sich am besten über Sex. Aber wenn es sich um persönliche Probleme handelt sind auch die aufgeklärten Schweizer und Europäer stumm; im Schlafzimmer mit dem Partner, aber auch im Arzt-Patienten-Gespräch.

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Sexuelle Gesundheit in der ärztlichen Praxis – Call to Action

Teil 1: Definition, Epidemiologie, Problematik in der ärztlichen Praxis
Teil 2: Verbesserung der ärztlichen Versorgung, Sexualanamnese

Kurt April, Präsident; Johannes Bitzer, wissenschaftlicher Beirat

Probleme in Zusammenhang mit der sexuellen Gesundheit, wie sexuell übertragbare Infektionen (Sexually Transmitted Infections, STI), sexuelle Funktionsstörungen, unerwünschte Schwangerschaft, Fertilitätsprobleme und sexuelle Gewalt, sind häufig: Gemäss Schätzungen dürfte in unseren Breitengraden jeder Zweite ein oder mehrere Male im Leben davon betroffen sein [1–3]. Paradoxerweise sind sexuelle Probleme bei den Arztkonsultationen kein häufiges Thema [4].

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