Gynäkologische Tumoren drücken aufs Liebesleben – Mit frühzeitiger Beratung sexuellen Störungen vorbeugen

Heidelberg – Die Behandlung von Zervixkarzinom, Ovarial- oder Vulva-Krebs wirkt sich aufs Sexleben der Patientin aus. Deshalb ist es wichtig, das Thema anzusprechen – am besten so früh wie möglich und mit dem Partner.
Medical Tribune 16.5.19
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Evidenzbasierte Kontrazeptions¬beratung

Die Kontrazeptionsberatung kann vor allem bei Vorliegen von Begleiterkrankungen oder Risikofaktoren eine Herausforderung sein. Die online verfügbaren Handbücher der WHO sind im Praxisalltag hilfreiche Ratgeber.
Swiss Medical Forum vom 24.4.2019
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Offen über Sex sprechen

So klappt es mit dem zwanglosen Patientengespräch

Bad Orb – Es gibt sicher Leichteres, als über Themen wie sexuell übertragbare Krankheiten zu reden. Zur Prävention und für eine sichere Diagnostik ist das jedoch unerlässlich. Wieso also nicht einfach mal direkt ansprechen? Viele Patienten werden es Ihnen danken.
Medical Tribune,  30. Januar 2019
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Vaginale Netze: Besser als ihr Ruf

Doc Check News, 7.1.2019 Kommentar von Petra Brandt
Descensus genitalis ist ein häufiger Grund, weshalb Patientinnen eine gynäkologische Praxis aufsuchen. Spezielle ultraleichte Netze und Bänder sind seit einigen Jahren eine gute Alternative zu herkömmlichen Operationen. Wirksamkeit und Verträglichkeit sind besser als ihr Ruf.
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«Spermien müssen die Eizellen selbst finden»

Der Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch liegt ebenso oft beim Mann wie bei der Frau. Urologin Sabine Kliesch erklärt, wie man das Problem angehen kann.

NZZ am Sonntag: Wie häufig liegt die Ursache für unerfüllten Kinderwunsch beim Mann?

Sabine Kliesch: Früher dachte man, dass die Fruchtbarkeit Sache der Frau ist. Auch heute ist es noch häufig so, dass die Frau komplett untersucht ist, bevor der Mann zum Arzt geht. Umgekehrt ist es eher selten. Dabei liegt der Grund für Infertilität genauso oft beim Mann wie bei der Frau.

NZZ am Sonntag, 03.04.2016, Sabine Kliesch

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Sexualanamnese in der Hausarztpraxis

Sexualität ist in allen Medien ein Dauerbrenner. Das öffentliche Gerede über sexuelle Themen verbirgt die Tatsache, dass über persönliche Sexualität zu reden heute noch tabu- und schambehaftet ist. Dies betrifft das Gespräch mit dem Partner ebenso wie das mit dem Arzt. Obwohl viele Patienten unter sexuellen Problemen leiden, werden entsprechende Diagnosen zu selten gestellt. Patienten werden häufig mit ihren Sorgen alleine gelassen und Behandlungen finden oft nicht statt. Über 90% der Patienten wünschen sich, dass ihr Arzt das Thema Sexualität anspricht. Der Hausarzt, der den Patienten über Jahre betreut und oft auch den Partner und die Familie kennt, ist ein geeigneter Ansprechpartner für sexuelle Probleme.

Autor: Dr. Kurt April

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Neuer Test für genitale Geschwüre

Das Labor der dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Zürich hat einen neuen Test (Geni-talulkus-Multiplex-PCR) zum Nachweis von Treponema pallidum, Haemophilus ducreyi, HSV 1 und HSV 2 entwickelt. Betroffene können sich in der STI-Sprechstunde der dermatologischen Universi-tätsklinik anmelden; Patienten können überwiesen werden oder als Notfall kommen.

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Kokain und das Ego: Soziale Kognition bei Kokainkonsumenten

Abhängige wie nicht-abhängige Kokainkonsumenten sind weniger empathisch, sie verhalten sich in Interaktionen mit anderen weniger sozial und haben ein kleineres soziales Netzwerk als vergleichbare Personen ohne Drogenkonsum. Insbesondere die Empathiedefizite könnten hierbei substanzinduziert sein, wie Längsschnittdaten aus einer Untersuchung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich nahelegen. Soziale Kompetenz und Empathie-Trainings könnten daher ein hilfreicher Ansatz sein, die
Psychotherapie der Kokainabhängigkeit zu unterstützen.

Boris B. Quednow, Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych., Assistenzprofessor, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Experimentelle und Klinische Pharmakopsychologie

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Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten – was wissen Jugendliche darüber?

Die dargestellten Ergebnisse zeigen, dass bei Jugendlichen bezüglich sexuell übertragbarer Krankheiten und deren Präventionsmassnahmen auch heute noch essenzielle Wissenslücken bestehen, die einen Einfluss auf das Risikoverhalten haben können und die es daher zu schliessen gilt. Dies ist auch bei den ärztlichen Kontakten mit Jugendlichen, zum Beispiel im Rahmen der jugendmedizinischen oder schulärztlichen Betreuung, mit einzubeziehen. Ärztinnen und Ärzte sind hier bei den Jugendlichen geschätzte Fachpersonen mit einer wichtigen Präventionsaufgabe.

SCHWEIZERISCHES MEDIZIN-FORUM 2015;15(52–53):1224–1225, Simon Fuchs, Thomas Steffen, Medizinische Dienste, Gesundheitsdepartement Basel-Stadt

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Sexualanamnese in der psychiatrischpsychotherapeutischen Praxis

Sexualität ist in allen Medien ein Dauerbrenner. Das öffentliche Gerede über Sexualität verbirgt die Tatsache, dass unter Partnern und in den psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlungen häufig nicht über Sexualität gesprochen wird. Obwohl viele psychiatrische Patienten unter sexuellen Problemen leiden, werden entsprechende Diagnosen zu selten gestellt, Patienten werden häufig mit ihren Sorgen alleine gelassen und Behandlungen finden oft nicht statt. Paradoxerweise erwarten die Patienten vom Psychiater und die Psychiater vom Patienten die Initiative auf Fragen zur Sexualität.

Neurologie & Psychiatrie 6/15, Dr. med. Kurt April

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Aktuelle Aspekte der Androgen-Substitution

Männlicher Hypogonadismus im Vormarsch

Medizin Forum, Dr. med. Christian Sigg, Zürich

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«In der Arztpraxis findet kaum ein Gespräch über sexuelle Probleme statt!»

Sexualität dient nicht nur der Fortpflanzung und dem Erleben sexueller Lust, sondern fördert auch Intimität und Vertrauen in einer Partnerschaft.

Dr. med. Kurt April, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Horgen

Publiziert in www.synapse-online.ch

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Sexuelle Gesundheit in der ärztlichen Praxis − Call to Action – Teil 1

Teil 1: Definition, Epidemiologie, Problematik
Von Dr. med. Kurt April, Johannes Bitzer
Schweiz. Med Forum 2014;14(40):742−746

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Sexuelle Gesundheit in der ärztlichen Praxis − Call to Action – Teil 2

Teil 2: Verbesserung der ärztlichen Versorgung, Sexualanamnese
Von Dr. med. Kurt April, Johannes Bitzer
Schweiz. Med Forum 2014;14(41):760−763

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