HIV-Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP)

Die Wirksamkeit hängt stark von der korrekten Einnahme der Medikamente ab. Werden diese täglich eingenommen, ist der Schutz wahrscheinlich mindestens vergleichbar mit Kondomen. Die Wirksamkeit sinkt, wenn die Medikamente nur unregelmässig eingenommen werden. Aber auch ein Kondom muss richtig angewendet werden, damit es nützen kann. Weltweit sind einzelne Fälle bekannt, bei denen es zu einer HIV-Ansteckung trotz korrekter Einnahme von PrEP kam. Das gleiche gilt aber ebenso für Kondome. Hundert Prozent gibt es in der Medizin leider nie.
Swiss Medical Forum vom 27.6.2017
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HIV: Die ersten Wochen entscheiden

Die HIV-Inzidenz in Deutschland stagniert – rund 83.000 Menschen leben mit einer HIV-Infektion. Eine neue Studie beschreibt nun erstmals den Zeitraum direkt nach der Infektion und macht deutlich, dass eine schnelle Behandlung essentiell ist

Newsletter: DocCheck News, 9. August 2016

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HIV: Neue Resultate haben Relevanz für Praxis und Public Health

In der Medizingeschichte sind die Forstschritte in der Behandlung der HIV-Infektionen über die letzten gut 25 Jahre einmalig. Sowohl in industrialisierten Ländern als auch in Ländern mit tiefem oder mittlerem Einkommen haben sich die Mortalität und Morbidität dank der antiretroviralen Therapien dramatisch verändert, d. h., die Lebensverlängerung ist je nach Zeitpunkt und Art der Therapie fast identisch mit der an die jeweiligen Länder angeglichenen Lebenserwartung.

Schlaglichter 2015, Infektiologie, Marcel Stoeckle, Universitätsspital Basel

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Die HIV-Primoinfektion – Hinweise zu Diagnose und Bedeutung

Bei einer HIV-Infektion werden zwei Phasen unterschieden. Die Frühphase und die chronische Phase. Für die Dauer der Frühphase wird meist von ungefähr einem halben Jahr ausgegangen. Zu Beginn der Frühphase breitet sich HIV rasch im Körper aus. Unter anderem deshalb ist HIV in dieser Phase besonders ansteckend bzw. leicht zu übertragen. Mit der Ausbreitung des Virus etabliert sich die In-fektion definitiv, vor allem im lymphatischen System und im Zentralnervensystem. Ausserdem setzt die spezifische Immunantwort ein und die HIV-Serologie konvertiert von antikörper-negativ zu positiv. Die Infektion wird chronisch.

Eidgenössisches Departement des Inneren EDI

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Die HIV-Primoinfektion

Hinweise zu Diagnose und Bedeutung

Eidgenössisches Departement des Innern EDI, Bundesamt für Gesundheit BAG, Abteilung Kommunikation und Kampagnen

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HIV-Risiken im Gesundheitswesen

HIV-infizierte Mitarbeiter im Gesundheitswesen – was dürfen sie (nicht)?
Klaus Korn. Retrovirusbulletin 1/2010.

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Verhütung blutübertragbarer Infektionen im Gesundheitswesen

Marcel Jost et al. 8/2009 SUVA Luzern.

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Postexpositional Postexpositionelle Prophylaxe

Postexpositional Postexpositionelle Prophylaxe (PEP) von HIV ausserhalb des Medizinalbereichs.
Update der Empfehlungen des BAG
Schweiz Med Forum, 2014;14 (8):151-153

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Präventive Behandlung

Lässt sich die HIV-Epidemie so ausmerzen? Rougemont M, Hirschel B. Schweiz Med Forum 2012;12(17):343-346.

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HIV-infizierte Menschen ohne andere STD

sind unter wirksamer antiretroviraler Therapie sexuell nicht infektiös.

Pietro Vernazza et al. Schweizerische Ärztezeitung 2008;89:165-169.

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Medikamentöse Prävention

Expanding ART for Treatment and Prevention of HIV in South Africa: Estimated Cost and Cost-Effectiveness 2011-2050

PLoS ONE, February 2012.

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Das schweizerische HIV Testkonzept – eine aktualisierte Übersicht

Bundesamt für Gesundheitswesen. Das schweizerische HIV Testkonzept – eine aktualisierte Übersicht. Bulletin 2013;47

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HIV-Testkonzept 2013

Bundesamt für Gesundheitswesen. Wann sollen Ärztinnen/Ärzte auf keinen Fall einen HIV-Test vergessen? Bulletin 2013;47

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Der HIV-Test auf Initiative des Arztes/der Ärztin bei bestimmten Krankheitsbildern (HIV-Indikatorerkrankungen)

Bundesamt für Gesundheitswesen. Der HIV-Test auf Initiative des Arztes/der Ärztin (HIV-Indikatorerkrankungen. Bulletin 2013;47

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HIV-Infektion – Früherkennung verhindert Folgeschäden für Individuum und Gesellschaft.

Barbara Bertisch, Pietro Vernazza.
Schweiz Med Forum 2010;10(46):798-801.

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HIV-Infektion früh erkennen – PICT

HIV-Infektionen früh erkennen – Aktiv beraten und informieren.
Kurt April. Der Allgemeinarzt 2011;6:34-39

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Wann sollen Ärztinnen/Ärzte auf keinen Fall einen HIV-Test vergessen?

Bundesamt für Gesundheitswesen. Wann sollen Ärztinnen/Ärzte auf keinen Fall einen HIV-Test vergessen? Bulletin 2013;47:850

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HIV-Infektion

Hausärzte sollen HIV-Tests grosszügig durchführen, denn oft wird die Diagnose spät gestellt, wenn bereits opportunistische Komplikationen vorliegen. E in HIV-Test ist empfohlen bei Verdacht auf akute Mononukleose, prolongierten oder unklaren Symptomen, bei Männern, die Sex mit Männern haben, Immigranten aus Hochendemieländern, IV-Drogenkonsum.

Philip Tarr a, Patrick Schmid b, Enos Bernasconi c, Marcel Stoeckle d, Helen Kovari e

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Publiziert im: SWISS MEDICAL FORUM – SCHWEIZERISCHES MEDIZIN-FORUM 2015;15(20 –21):479 –485

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HI-Viren: Resistenzen weiterhin hartnäckig

Newsletter: DocCheck News vom 28. Januar 2015

Originalpublikation:
Assessing the paradox between transmitted and acquired HIV-1 drug resistance in the Swiss HIV
Cohort Study from 1998 to 2012
Wan-Lin Yang et al.; Journal of Infectious Diseases; doi: 10.1093/infdis/jiv012; 2015

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Therapie-Update für den Grundversorger

HAUSARZT PRAXIS 2015; 10(2): 13–16

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